Prof. Dr. Dr. Christian Scherer, Dr. Dirk Singelmann,
Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Anti-Schnarch-Behandlung

Schnarchen macht nicht nur einsam, sondern ist auch gefährlich.


Anti-Schnarch-Behandlung     Anti-Schnarch-Behandlung


Schlafbezogene Atmungsstörungen der leichteren Formen können sehr effektiv mit intraoralen Schienen behandelt werden.  Prof. Scherer verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung von "Schnarchern" und therapiert schlafbezogene Atmungsstörungen im interdisziplinären Verbund mit Schlaflaboren, Internisten, Lungenfachärzten und Hals-, Nasen-, Ohrenärzten.


Was ist Schnarchen?

Schnarchen ist für die meisten von uns zuerst einmal Ausdruck eines tiefen Schlafs.
Für viele andere allerdings eine Störung der gemeinsamen Nachtruhe oder sogar eine lebensbedrohliche Schlafstörung.


Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass ca. 60% der Männer und 40% der Frauen über 60 Jahren schnarchen. Im Alter von 30 Jahren immerhin noch 30% der Männer und 10% der Frauen. Bis zu 10% der Betroffenen leiden unter krankmachendem Schnarchen.


Schnarchen kann also nicht nur lästig und laut sein, vor allem für den Bettpartner, sondern auch krank machen, die Gesundheit ernsthaft gefährden und eine spürbar reduzierte Lebenserwartung zur Folge haben.


Schnarchen verhindert den für Körper und Geist wichtigen ausreichenden, erholsamen und gesunden Schlaf.
Da Schnarchzyklen in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen, haben Schnarchende oft keinen erholsamen Schlaf. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsstörungen am nächsten Tag können daraus auch selbst  nach langem Schlaf resultieren. Verkehrsunfälle durch "Sekundenschlaf" sind häufige Folgen von Schlafstörungen.


Wie entsteht Schnarchen und Schlafapnoe?

Ein Teil unserer Atemwege besteht aus Muskulatur. Hierzu gehört vor allem der weiche Anteil des Gaumens bis hin zum Kehlkopf. Während des Schlafs sinkt die Muskelspannung ab und das weiche Gewebe entspannt sich. Durch das Vorbeiströmen der Atemluft gerät das Gewebe in Schwingung und verursacht die entsprechende "sägende" Geräusch-entwicklung, das Schnarchen.


Sofern es in dieser Situation nicht zu einer Verengung des Atemweges kommt, spricht man von der harmlosen Form des Schnarchens. Gefährlich wird es, wenn sich der Atemweg verengt oder gar ganz verschließt. Jetzt kommt es zu Atembehinderungen oder zu Atemaussetzern. Ab einer Dauer von 10 Sekunden werden diese Atemaussetzer als Apnoen (das aus dem Griechischen stammende Wort bedeutet "Windstille") bezeichnet.


Die Behinderung oder gar das völlige Aussetzen der Atmung führt zu einem dramatischen Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut, zum Abfall der Herzfrequenz und zum Anstieg des Blutdrucks.


Bevor jedoch der Erstickungstod im Schlaf droht, kommt es zu einer automatischen Weckreaktion des Gehirns (arousal), die zum Anstieg der Muskelspannung und damit verbunden zu einer Öffnung und Vorwärtsbewegung des Unterkiefers führt: Der Luftweg vergrößert sich und die Atemluft kann wieder ungehindert vorbeiströmen, bis es wieder zum nächsten Verschluss kommt. Diese Apnoen können bis zu 50 - 60 mal pro Stunde vorkommen, in Einzelfällen sogar bis zu 100 mal pro Stunde! Es ist verständlich, dass der betroffene Patient keine Erholung in seinem Schlaf findet und am nächsten Tag trotz vorherigen Schlafens völlig übermüdet ist.


Abhilfe

Um die richtige Schnarchtherapie zu finden, muss zuerst die genaue Ursache des Schnarchens herausgefunden werden.  Die Blockade der Atemwege entsteht meistens durch Schwingungen des im Schlaf erschlafften Gaumensegels, welches infolge der Entspannung des Körpers im Sog der Atemluft "flattert" oder dadurch, dass der hintere Bereich der Zunge sich zu weit  in den Rachen zurücklehnt. Oft wird das Schnarchen auch durch Nasenatmungsbehinderungen verursacht. Die genaue Diagnostik und Indikationsstellung wird von uns in Zusammenarbeit mit einem HNO-Facharzt oder einem Schlaflabor durchgeführt.


Schwere Fälle schlafbezogener Atmungssstörungen müssen meist mit einer nächtlichen Überdrucktherapie behandelt werden. Aber auch mit sogenannten Anti-Schnarch-Schienen kann oft Abhilfe geschaffen werden. Diese kleinen, transparenten, den gesamten Zahnbogen umfassenden Schienen werden individuell angefertigt und genauestens der Zahnstellung des Schnarchenden angepasst. Die Wirkung von Schnarchschienen beruht auf einer Vorverlagerung des Unterkiefers und der Zunge, wodurch der Rachenraum geöffnet und eine freie Atmung gewährleistet wird.


Viele Patienten können also mittels kieferorthopädischer Geräte ihr Schnarchen loswerden, den Familienfrieden wiederherstellen und die gesundheitliche Schädigung abstellen.


Anti-Schnarch-Behandlung


Die Geräte sind für den jeweiligen Patienten massgefertigt und sind sehr einfach zu tragen. Da sich diese Schnarchtherapie mit Hilfe von Schnarcherschienen sehr bewährt hat, ist hier auch eine Kostenbeteiligung der Krankenkasse möglich. Wenn eine entsprechende medizinische Diagnose wie zum Beispiel Schlafapnoe vorliegt, beteiligen sich manche Krankenkassen mit einem Zuschuss oder übernehmen die Kosten vollständig.


Wenn Sie oder Ihr Lebenspartner schnarchen, nehmen Sie dies nicht auf die leichte Schulter. Lassen Sie sich beraten.

  

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